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Für unsere Jugend - Weil sie uns braucht und wir sie.

  • Autorenbild: Petra Scharfschwert
    Petra Scharfschwert
  • 4. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit


Wenn wir wollen, dass sie uns vertrauen - müssen wir ihnen vertrauen
Wenn wir wollen, dass sie uns vertrauen - müssen wir ihnen vertrauen

Wir sagen oft: „Die Jugend ist unsere Zukunft.“ Aber sind wir wirklich für sie da? Hören wir wirklich hin, wenn sie spricht? Oder sehen wir nur ihre Fehler, ihre Unsicherheiten, ihre Wut – und vergessen, dass dahinter Hoffnungen, Träume und Sehnsucht nach Halt stecken?


Unsere Jugend steht heute unter einem Druck, den viele von uns nie kannten: ständige Erreichbarkeit, Leistungsdruck, Weltkrisen, Unsicherheit. Sie fragt sich: Wo gehöre ich hin? Was zählt wirklich? Werde ich gesehen?


Es ist leicht, die Schultern zu zucken und zu sagen: „Sie müssen da durch.“ Aber wir vergessen: Kein junger Mensch wird mit Stärke geboren. Stärke wächst – durch Vertrauen, durch Zuwendung, durch Vorbilder. Wir – Eltern, Lehrerinnen, Nachbari*nnen, Politiker*innen – sind diese Vorbilder. Oder sollten es zumindest sein.

Verantwortung für die Jugend bedeutet, präsent zu sein. Nicht perfekt, aber ehrlich. Nicht besserwisserisch, sondern unterstützend. Es bedeutet, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Fragen gestellt und Fehler gemacht werden dürfen. Ohne Angst. Ohne Spott.


Junge Menschen brauchen kein Mitleid, sie brauchen Mutmacher. Menschen, die an sie glauben, auch wenn sie selbst noch zweifeln. Menschen, die zuhören, statt zu urteilen. Menschen, die nicht nur über die Zukunft reden, sondern sie gemeinsam mit der Jugend gestalten.


Denn ihre Träume sind nicht naiv – sie sind notwendig. Ihre Wut ist nicht destruktiv – sie ist ein Schrei nach Wandel. Ihre Fragen sind nicht unbequem – sie sind überfällig.


Was bleibt, wenn wir nichts tun?

Ein leeres Versprechen. Eine verlorene Generation. Eine Gesellschaft, die sich wundert, warum niemand mehr an sie glaubt. Wenn wir Verantwortung übernehmen – mit Herz, mit Zeit, mit ehrlichem Interesse – dann passiert etwas Wunderbares: Jugendliche beginnen zu leuchten. Sie entfalten sich. Sie gehen ihren Weg. Und sie nehmen uns mit, wenn wir es zulassen.


Fazit:Unsere Verantwortung für die Jugend ist keine Pflicht. Sie ist ein Geschenk. Denn wenn wir in sie investieren, gewinnen wir nicht nur Vertrauen – wir gewinnen Hoffnung. Für heute. Für morgen. Für uns alle.

 
 
 

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