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Die Jugend ist besser als ihr Ruf

  • Autorenbild: Petra Scharfschwert
    Petra Scharfschwert
  • 4. Mai 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Die Jugend ist besser als ihr Ruf ... und unser größter Hoffnungsträger.
Die Jugend ist besser als ihr Ruf ... und unser größter Hoffnungsträger.

Manchmal habe ich das Gefühl, wir übersehen etwas. Wir reden über die Jugend – aber selten mit ihr.


Dabei spüre ich: Die jungen Menschen, denen ich begegne, tragen eine Klarheit in sich. Eine leise Entschlossenheit. Sie stellen Fragen, die unbequem sind – aber wichtig. Sie träumen nicht nur von einer anderen Welt, sie beginnen, sie zu gestalten.


Ich sehe Talente, Ideen und einen tiefen Wunsch nach Sinn. Nach echter Verbindung. Nach einer Arbeitswelt, die nicht auslaugt, sondern nährt. Nach einem Leben, in dem man sein darf, wie man ist.


Ich glaube: In jedem Menschen steckt etwas, das unsere Welt braucht.

Egal ob 15 oder 75.


Was wäre, wenn wir uns öfter wirklich zuhören würden? Wenn wir den Mut hätten, unsere Perspektiven zu teilen – nicht, um recht zu haben, sondern um zu verstehen?


Ich wünsche mir, dass Generationen sich begegnen – nicht als „die Jungen“ und „die Alten“, sondern als Menschen mit Geschichten, Hoffnungen, Zweifeln und Stärken. Dass wir voneinander lernen, miteinander gestalten. Dass wir Zukunft nicht als Kampf sehen – sondern als Gespräch.


Vielleicht beginnt alles damit, dass wir aufhören, uns in Schubladen zu denken. Anfangen, uns gegenseitig zu sehen.


Denn die Jugend ist besser als ihr Ruf ... und unser größter Hoffnungsträger.

 
 
 

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